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BAUBESCHREIBUNG

Allgemeine Vorbemerkung

Diese Projektbeschreibung ist Grundlage für die Ausführung des geplanten Projektes. Änderungen dieser Projekt- und Leistungsbeschreibung und der Zeichnungen sind nur vorgesehen, sofern diese aufgrund behördlicher Forderungen nötig werden oder aus technischen Gründen erforderlich sind. Das Gleiche gilt bei Programmänderungen von Herstellern und Lieferanten. Wert- oder qualitätsgleiche Ausführungen bleiben vorbehalten.

Einrichtungsgegenstände und Möblierungen in den Planzeichnungen, die in dieser Baubeschreibung nicht ausdrücklich genannt oder benannt sind, sind nicht Bestandteil des Leistungsumfanges, sondern ein Gestaltungsvorschlag.

Haustechnische Installationen wie z.B. ggf. erforderliche Rohrschächte für Wasser- und Abwasserleitungen in Bädern sowie Lüftungsleitungen etc. sind nach dem jetzigen Kenntnisstand enthalten, können sich aber in den Abmessungen oder in der Lage durch Auflagen, technische Erfordernisse oder Sonderwünsche geringfügig ändern.

Falls Sie Ihre Wohnung für eine Rollstuhlbenutzung (Bewegungsfläche 1.50x1.50m) brauchen, muss eine Umplanung erfolgen (neben dem Wc muss dann eine Bewegungsfläche von 95cm geschaffen werden - die Seite ist abhängig von Ihrer Behinderung). Im derzeitigen Planungsstand sind Bewegungsflächen von 1.20x1.20m für eine Behinderung ohne Rollstuhlnutzung vorgesehen.


1. Rohbau

1.1 Gründung / Fundamente

Stahlbetonfundamentplatte WU-Beton, Dimension, Qualität und Expositionsklassen gem. Statik. Alle Kellerböden gefliest.

1.2 Kanalisation

Die Abwasserbeseitigung erfolgt im Trennsystem. Das Schmutzwasser wird an das städtische Kanalsystem angeschlossen. Das Regenwasser wird zum größten Teil in Mulden im Norden und Osten des Hauses über belebte Bodenschicht versickert. Notüberlauf in den städtischen Kanal.

1.3 Außenwände Kellergeschoss

Die Außenwände des Kellergeschosses aus WU-Beton. Dimension, Qualität und Expositionsklassen gem. Statik. Die Sichtflächen sind schalungsglatt und werden nicht verputzt, sondern einmal weiß gespritzt.

1.4 Innenwände Kellergeschoss

Alle tragenden Keller- Innenwände sind aus Ziegelmauerwerk mit horizontaler Sperrschicht gem. Statik. Sie erhalten einen weißen Anstrich. Nichttragende Wände sind Leichtbauwände, glatt gespachtelt, weiß. Kellertüren Stahltüren gemäß Brandschutz.
Die Kellerraumabtrennungen für die Wohnungskeller Fa. Käuferele System G mit Alupaneelen für Sichtschutz und Türen b=90cm. Die Kellerfenster sind aus Kunststoff, weiß mit Dreh- Kippbeschlag und dazu passendem Beton-Lichtschacht mit feuerverzinktem Rost

1.5 Decke Kellergeschoss

Stahlbetondecke, gemäß Statik. Untersicht schalungsglatt, nicht verputzt, weiß gestrichen.

1.6 Außenwände (oberirdische Geschosse)

Mauerwerkswände 36.5, Poroton S10 oder Gisoton, Schallschutzsteine gemäß Lärmpegelbereich IV. Sehr gutes Wohnraumklima durch Speichervermögen. Kein Vollwärmeschutz. Baubiologisch nachhaltige Konstruktion!

1.7 Innenwände (oberirdische Geschosse)

Alle Wohnungstrennwände, die Treppenhauswände und die Wände des Aufzugschachtes werden aus 24cm – Stahlbeton bzw. Schalungssteinen gem. Statik errichtet und entsprechen den Anforderungen an den erhöhten Schallschutz (gemäß DIN 4109, Beiblatt 2). Nichttragende Wände werden in Leichtbaukonstruktionen (Knauf W112, oder W111, einfach- oder doppelt beplankt, je nach Schallschutzanforderungen). Installationsvormauerungen und Schächte als gipskartonbeplankte Ständerwände. An Stellen, an denen mit der Aufhängung von Schränken zu rechnen ist, werden zusätzlich lasttragende Traversen eingebaut (Festlegung durch den Architekten –bzw durch Sonderwunsch auch erweiterbar)

1.8 Geschoss-Decken

Stahlbetondecken gemäß Statik. Unterseite mit verspachtelten Stößen (Oberflächenbehandlung siehe Ausbau), Galerie der Dachgeschosswohnung: Deckenbalken mit Holzschalung Naturholz Fichte.

1.9 Treppenanlage, Treppenhaus

Stahlbetonfertigteile gem. Statik, Auflager schallentkoppelt; Treppenpodeste mit schwimmendem Estrich (Schallschutzgründen), alle Untersichten weiß gestrichen und geglättet.

1.10 Wintergarten

Der Wintergarten jeder Wohnung verfügt über die gleiche Ausstattung wie die Zimmer der Wohnung. Der Wintergarten kann über eine Faltschiebetür nach Süd-Westen geöffnet werden und wird damit zur offenen Loggia. Der Wintergarten muss bei Regen geschlossen werden. Er verfügt da voll gedämmt und mit Fußbodenheizung versehen – zwar über eine eigene Abdichtung, aber nur über eine Not-Entwässerung. Absturzsicherung (Geländer) Schlosserarbeit. Der Wintergarten erhält, wie alle anderen Räume auch, eine Jalousie – eine weitergehende Verschattungsanlage ist nicht notwendig.


2. Zimmermannarbeiten

2.1 Dachkonstruktion, -Eindeckung und Klempnerarbeiten

Das Satteldach wird als Holzkonstruktion aus Konstruktionsvollholz mit
Sparrenzwischendämmung aus Mineralwolle (Schallschutz) und PU-Unterdämmung mit
aufkaschierter Gipskartonlage (gem. energiesparendem KfW-70 Standard) errichtet. Eindeckung der Hauptdachfläche mit Ziegel, Creaton Optima, Schieferfarbe. Über den Wintergärten flach geneigtes Gaupendach mit Flachdachabdichtung gemäß DIN. Die Galerie ist eine Holzbalkendeckenkonstruktion mit Nut- und Federschalung, Trittschalldämmung, Estrich und Teppichboden. Keine Fußbodenheizung. Auf Sonderwunsch kann auch hier ein Parkettboden verlegt werden. In der Galerie sind konstruktionsbedingt Verkehrslasten von max. 150 kg/m² vorgesehen.

 


3. Eingang +Treppenbereich

3.1 Hauseingangstür und Klingelanlage

Hauseingangstürelement aus Aluminium mit Isolier-Verglasung, 3-fach Verriegelung, Sicherheitsdrückergarnitur aus Edelstahl mit Profilzylinder für Schließanlage und Kernziehschutz.

3.2 Briefkastenanlage

Auf dem Weg von der Straße zum Hauseingang (rechts) wandhängende oder freistehende Briefkastenanlage für Umschlaggröße C4 mit Namenschild-Leerfeldern, pulverbeschichtet farbig passend zur Fassade, inkl. Gegensprechanlage + Klingeltaster mit Namensschild

3.3 Treppenhaus und Aufzug

Treppenkonstruktion wie unter Rohbauarbeiten beschrieben , Beläge Feinsteinzeug mit Sockel, Handlauf gem. Detail des Architekten. Wände zum Aufzug Sichtbeton, sonst mit Kalkputz und mineralischem Anstrich. Deckenstöße gespachtelt und Deckenflächen mit weißem Spritzputz versehen. Beleuchtung mit Milchglasleuchten in ausreichender Anzahl, 1 Lichtschalter je Etage, 1 Klingeltaster mit Namensschild je Wohnung. Rollstuhlgeeigneter Personenaufzug Schindler 3300, Korbinnenmaß ca. 1,40 x 1,10 m; alle Geschosse anfahrbar. Über die Hausgemeinschaft zu bezahlen: Jährlicher Kundendienst und TÜV-Kontrolle, sowie 24 Stunden Rufdienst.

3.4 Wohnungseingangstüren

Glatte, überfälzte Türen mit Holzumfassungszarge, weiß beschichtet, umlaufende Dichtung mit absenkbarer Bodendichtung gem. DIN, Sicherheitsschloss, Sicherheitsdrückergarnitur (LM-eloxiert) mit Profilzylinder für Schließanlage und Kernziehschutz. Mini-Spion mit Weitwinkeloptik. Schallhemmend 39 dB.


4. Fenster und Innentüren

4.1 Fenster

Wärmeschutzisolierverglaste Kunststoff-Fenster, Fabrikat Kömmerling, Schüco oder gleichwertig in Passivhausqualität mit einem Uw von 0.8 W/m2K. Außenfarbe anthrazit, Aufteilung gem. Detailplanung des Architekten, teilweise als feststehende Elemente. Innenfarbe Weiß. Fenstergriffe Aluminium eloxiert. Dachflächenfenster von Roto oder Velux. Bedienung direkt oder über Bedienstange. Grundsätzlich dürfen Fenster nicht in Dauerkippstellung gehalten werden, weil dies Schimmelbildung verursacht und den energetischen Standard verschlechtert. Zweimal tägliche Stoß-Querlüftung ist trotz Lüftungsanlage erforderlich.

4.2 Schlosserarbeiten:

Absturzsicherungsgeländer am Wintergarten und Fenstern, deren Brüstungshöhe unter 90cm liegt: Stahlkonstruktion, verzinkt, nach Angabe des Architekten gestrichen.

4.3 Sonnenschutz

Alle Fenster in den Wohnungen erhalten silbergraue Raffstoren (Jalousien) – in den Schlafräumen zur besseren Verdunkelung die hochwertige Z-Lamelle. Alle Raffstoren sind elektrisch zu bedienen. Bei rechtzeitig geäusserterm Sonderwunsch kann eine zentrale Raffstoreschaltung eingebaut werden. Zwischen Wintergarten und Innenraum keine eigene Verschattung. Dachflächenfenster ohne bauseits montierten Sonnenschutz. Innen- oder Außenrollos (sofern sie farblich zum Haus passen) können auf Rechnung des jeweiligen Wohnungsbesitzers jederzeit nachmontiert werden. Für eventuelle weitere Dachfächenfenster gilt das Gleiche.

4.3 Wohnungsinnentüren

Glatte, überfälzte Innentüren, weiß beschichtet, einschließlich passender Holzumfassungszarge. Türgriffgarnituren gemäß Mustervorlage, Materialpreis bis zu 30,00 € inkl. MwSt./Garnitur. Die Lüftungsanlage erfordert einen Bodenabstand des Türblatts zum Bodenbelag von ca 10mm, um den Luftaustausch zwischen den Räumen zu ermöglichen.


5. Fußbodenaufbau und Beläge

5.1 Fußbodenaufbau und Bodenbeläge

In allen Räumen schwimmender Estrich (je nach Anforderung Anhydrid- oder Zementestrich) und Fußbodenheizung auf Trittschall- und zusätzlicher Wärmedämmung verlegt.

5.2 Fliesen

Die Sanitärräume, die Diele, Abstellraum und Küche erhalten Bodenfliesen (Format bis 30 x 60), Vergütungspreis inkl.Verlegung 35,--€/m2 brutto. Sockelfliesen aus der Bodenfliese (Preisklasse wie vor) geschnitten. Die Sanitärräume erhalten farblich passende Wandfliesen in den Bereichen der Vorwandinstallationen bzw. im Spritzwasserbereich (Höhe bis 1,25 m). Die Duschen werden ca. 2,0 m hoch gefliest, Vergütungspreis inkl.Verlegung 35,--€/m2 brutto. Die Küchen erhalten im Bereich der Arbeitsplatte einen ca. 60cm hohen Fliesenspiegel (max 3m²).

5.3. Wohnräume

In allen Wohnräumen: Fertigparkett, versiegelt mit Acryllack seidenmatt, verklebt verlegt, geeignet für Fußbodenheizung mit passenden Fußleisten weiß, ca. 60 mm hoch. (Vergütungspreis inkl. Verlegung und Sockelleiste 45,-- €/m2 brutto.)

5.4 Wintergarten

Der Wintergarten bekommt ebenfalls einen schwimmenden Estrich mit Fußbodenheizung, darauf ein Holzdielenbelag, auf Schwellhölzern, die das Gefälle der darunter liegenden Abdichtung ausgleichen

5.5 Abstellraum in Galerie: kein weiterer Belag auf Deckenbalkenschalung

 


6. Wand und Deckenbeläge

6.1 . Außenwände

Außenwände mit mineralischem Putz und mineralischem Anstrich. Außenfensterbänke grauer Sandstein d=30mm . Innenfensterbänke Eiche massiv, lackiert seidenmatt, d= 25mm. Innenfensterbänke in Bädern gefliest soweit im spritzwassergefährdeten Bereich.

6.2 Innenwände und Decken

Innenwände verputzt und mit hellem mineralischen Anstrich gestrichen; Deckenstöße der Betondecken gespachtelt und mit weißem Spritzputz versehen. Decken in der Dachschräge des Dachgeschosses Gipskarton, gespachtelt, weiß gestrichen. Die Dachschräge in der Galerie Gipskarton, gespachtelt, weiß gestrichen. Bei Streiflicht können die Fugen sichtbar sein. Als Sonderwunsch die ganze Fläche mit Malerflies tapeziert ist möglich.


7. Sanitär

7.1 Bäder  

Tiefspül-WC: Fabr. Duravit Serie „Stark 3“, weiss, wandhängend einschl. Sitz und

Deckel mit wassersparenden Drückerarmaturen Fabr. Geberit, Einbauspülkasten

Handwaschbecken: Fabr. Duravit „Serie Starck 3“ ca. 65 / 48 cm, weiss

Armaturen: Serie Golf (Reisser) mit wassersparender verchromter Einhandmischbatterie

Dusche: superflache Duschwannen 80/80cm Modell Kaldewei Superplan

Brauseschlauch mit Handbrause und Wandstange; Armaturen Fabr. Hansgrohe oder gleichwertiges. Da die Bäder barrierefrei sind ist keine Duschabtrennung vorgesehen. Eine Duschabtrennung in Eigenregie des Käufers ist aber jederzeit möglich.

Badewanne: Stahleinbauwanne, emailliert, 170 / 75 cm, Badewannen-Einhandmischer mit separatem Wanneneinlauf, Handbrause mit ca. 1,5 m Metall-Brauseschlauch, · Ab- und Überlaufgarnitur, Wannengriff.

Jedes Bad erhält einen Waschmaschinenanschluss . Ein Trockner ist als Aufstellgerät auf die Waschmaschine zu planen und muss mit einer Kondensationseinheit versehen sein. Abluftschläuche und dauergekippte Fenster sind in einem KFW 70 Haus nicht möglich.

 

7.2 Gäste WC

Tiefspül-WC in Kurzausführung (Renova, 48cm, weiss), Deckel schwere Ausführung

Handwaschbecken: Fabr. Duravit Serie „Stark 3“, weiss, ca. 25/45 cm.

Armaturen: Serie Golf (Reisser) mit wassersparender verchromter Einhandmischbatterie

 

7.2 Küchen

Die Einbauküchen gehören nicht zum Leistungsumfang. Die in den Zeichnungen dargestellten Möblierungen stellen nur eine Gestaltungsmöglichkeit dar. Die Installationen für Wasser und Elektrizität werden gem. vorliegender Zeichnungen eingebaut: Anschluss für Warm-und Kaltwasser (einschließlich Eckventilen), sowie Abwasser, Geräteventile für Spülmaschine, Syphonanschluss-stück (alles in Aufputzinstallation). Für die Küchen werden zur Verbesserung der Energieeinsparung und zur Vermeidung von Zugerscheinungen im Zusammenhang mit der kontrollierten Wohnungsbe- und Entlüftungsanlage Dunsthauben für den Umluftbetrieb empfohlen. Wanddurchbrüche für Dunstabzug sind demgemäß nicht enthalten.

7.4 Allgemein:

Es werden keine Zahnputzbecher, Seifenschalen oder Spiegel installiert. Diese „Einrichtungsgegenstände unterliegen unserer Meinung nach in starkem Maß dem persönlichen Geschmack und sollen individuell festlegbar sein.

 

Die Fabrikatsbezeichnungen der Sanitärgegenstände sind Vorschläge bezüglich der Qualität. Es ist durchaus möglich, andere Fabrikate in den Bädern und Duschen einzubauen, wenn sie vom Architekten als qualitativ, technisch und preislich gleichwertig angesehen werden.

 


8. Haustechnik

8.1 Heizungsanlage

Gasbrennwerttherme Buderus/ Weisshaupt oder Viessmann (25kW) und eine Tisun-Solaranlage in Süd-Westausrichtung zur Brauchwassererwärmung. 2000l Pufferspeicher mit integriertem Sphärentauscher für hygienische Trinkwassererwärmung im Durchlaufverfahren. Heizungsregelung in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Die Steuerung der Heizung in den Wohnungen erfolgt raumweise über die Heizkreisverteilung in den Wohnungen in Verbindung mit den Raum-Thermostaten. Die Verbrauchmessung erfolgt wohnungsweise.

8.2 Kalt-/Warmwasserversorgung und Abwasserentsorgung

Zirkulationsleitung für die Warmwasserversorgung ohne Verzögerung. Der Hauswasseranschluss erhält einen Trinkwasserfilter. Die Verbrauchmessung erfolgt wohnungsweise über Warm- und Kaltwasseruhren bzw. Wärmemengenzähler. Installation der Abwasserrohre in HT-Rohr, die Fallleitungen in Geberit db20 Schallschutzrohr.

8.3 Kontrollierte Be- und Entlüftung

Die Wohnungen werden mit einer dezentralen Lüftungsanlage ausgestattet. Je Wohnung befinden sich dazu ca 4-5 Systemgeräte in den Außenwänden, in denen kreuzweise Frischluft zugeführt und abgezogen wird. Lüfter in Schlafzimmer erhalten eine Schalldämpfung. Die Steuerung erfolgt durch den Wohnungseigentümer (Fabrikat INventer oder VentoMax). Die Lüftungsanlage ist Teil des Energiestandardkonzepts und verhindert in luftdichten Neubauten die Schimmelbildung. Lüftungsanlagen sind naturgemäß zu hören- egal ob zentrale oder dezentrale Geräte eingebaut werden. Durch die individuelle Steuerung der dezentralen Lüfter und die Schalldämpfung in den Schlafzimmern können Störungen reduziert werden. Die Filter der Geräte können (und müssen) durch den Eigentümer regelmäßig problemlos selbst in der Spülmaschine gereinigt werden. Es gibt keine verschmutzenden oder schallübertragenden Rohrleitungen zu einem zentralen Lüftungsgerät. Eine Stoß- und Querlüftung der Räume muss dennoch regelmäßig erfolgen. Fenster dürfen auf keinen Fall in Dauerkippstellung gehalten werden.

 


9. Elektroinstallation

9.1 Elektroversorgung und Ausstattung

Die Zählung erfolgt wohnungsweise im Kellergeschoss. (Strommengenzähler). Die Sicherungsverteilung wird innerhalb der Wohnung installiert. Allgemeinstrom wird separat gemessen; Schalter und Steckdosen als Flächenschalter in reinweiß Fabrikat Busch Jäger, Serie „Reflex SI“ oder JUNG A Creation Alpinweiß= 500-er Serie, Die TV-Versorgung über Kablel BW.

Die Räume innerhalb der Wohnung werden wie folgt ausgestattet:

(Raffstoreschalter und Thermostate zusätzlich neben den Fenstern bzw. neben den Zimmertüren, in den betroffenen Räumen)

9.1.1 Diele

- eine Wechselschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Einfachsteckdose
- eine elektrische Klingel- und Türöffneranlage mit Gegensprecheinrichtung

9.1.2 Abstellraum

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Einfachsteckdose

9.1.3 Gäste WC

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Wandbrennstelle
- eine Schuko-Einfachsteckdose

9.1.4 Küche

- eine Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
- zwei Doppelschukosteckdosen über der Arbeitsplatte
- zwei Schukosteckdosen
- eine Schukosteckdose für Dunstabzug (Umluftbetrieb)
- eine Schukosteckdose mit separatem Stromkreis für Geschirrspülmaschine
- ein Herdanschluss mit separatem Stromkreis

9.1.5 Wohnzimmer

- eine Wechselschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Telefon-Anschlussdose
- eine Antennensteckdose für Fernsehen
- Netzwerkdose
- eine Schuko-Dreifachsteckdose
- vier Schuko Doppelsteckdosen

9.1.6 Essen

- eine Wechselschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- zwei Schuko-Doppelsteckdosen

9.1.7 andere Wohnräume

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Telefon-Anschlussdose
- eine Antennensteckdose für Fernsehen
- Netzwerkdose
- eine Schuko-Einfachsteckdose
- zwei Schuko Doppelsteckdosen


9.1.8 Schlafzimmer

- eine Wechselschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Medienleerdose
- zwei Schuko Doppelsteckdosen (neben Bett)
- eine Schuko-Einfachsteckdose (Staubsauger an Tür)
- eine Schuko-Einfachsteckdose (im Schrankbereich für Innenbeleuchtung)

9.1.9 Bad

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Ausschaltung mit Anschluss für Wandbrennstelle
- zwei Schuko Doppelsteckdose

9.1.10 Flur

- eine Deckenbrennstelle bewegungsgesteuerst
- eine Schuko-Einfachsteckdose

9.1.11 Wintergarten

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Wand- oder Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Doppelsteckdose

9.1.12 Flur Galerie

- eine Wechselschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Einfachsteckdose

9.1.14 Galerieraum wie 9.1.7

9.1.15 Abstellraum Galerie

- eine Ausschaltung mit Anschluss für Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Einfachsteckdose

 

9.1.16 Kellerraum, privat (Installation Aufputz)

- eine Ausschaltung mit Anschluss für eine Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Doppelsteckdose

9.1.17 Fahrradraum (Installation Aufputz)

- eine Ausschaltung mit Anschluss für eine Deckenbrennstelle
- eine Schuko-Doppelsteckdose
- eine Steckdose mit 380 Volt-Anschluß (für Handwerker) und Rollstuhlladestelle

9.1.18 Kellerflure (Installation Aufputz)

-eine Schuko-Einfachsteckdose
Leuchten über Bewegungsmelder gesteuert. Anzahl nach Erfordernis.

9.1.19 Treppenhaus

- Beleuchtung über integrierte Bewegungsmelder
- 1 Klingel an jeder Wohnungseingangstür

 


10. Außenanlagen

10.1 Begrünter Carport

Jeder Wohnung ist ein Carport-Stellplatz im Hof zugeordnet. Das Carportdach wird begrünt. Carports innen: Betonpflaster in Sandbett auf Kiesunterbau.

10.2 Pflasterarbeiten

Soweit möglich versickerungsoffen mit Feinsplittbelag. Zwischen Carport und Hauseingang mit versickerungsfähigem Betonpflaster, ebenso Zuwegung zum Haus (rollstuhlgerecht).

10.3 Beleuchtung

Beleuchtung am Hauseingang mit Hausnummernbeleuchtung; im Bereich der Zuwegung und Zufahrt - Wandleuchten, Schaltung über Dämmerungsschalter mit Zeitschaltuhr oder Bewegungsmelder.

10.4 Kinderspiel

Soweit Bedarf vorhanden an der nordwestlichen Grundstücksecke ca. 30m2 für Kleinkinder (nach Landesbauordnung) nach Gestaltungsplan Gärtner.

10.5 Fahrradstellplätze/ Rollstuhl/ Kinderwagen

Fahrrad/ Kinderwagenraum im Keller. Dort auch Starkstromdose als Ladeplatz für elektrischen Rollstuhl.

10.6 Müllbehälter

Sammelstandort für Müllbehälter im Bereich der Zufahrt /des Zugangs im Westen, gärtnerisch eingefasst

10.8 Grünanlage

Die Grünanlage wird vom Gartenplaner gestaltet. Die Freiflächen und Regenwassermulden erhalten eine Raseneinsaat. Entlang der Zufahrt am Haus werden geeignete Büsche/ Kleinbäume gesetzt. Speziell im Norden und Osten sind große Teile der Grünfläche für die begrünten Sickermulden für das Dachwasser vorgesehen. Einfriedung soweit vorgesehen mit einen pulverbeschichtetem Drahtgitterzaun, Höhe ca. 1,50 m. Die offenen Stellplätze im Hof sind während der Praxisöffnungszeiten der Praxis vorbehalten, können am Wochenende und am Abend für Gäste des Hauses genutzt werden.

10.9 Stellplätze:

Im Norden des Grundstücks entstehen 2 offene Stellplätze. Sie sind noch keiner Wohnung zugeordnet und können bei Bedarf dazugekauft werden. Preis pro Stellplatz 3500 €.


11.Sonderausstattungen (nicht im Preis der Wohnungen enthalten)

Grundsätzlich sind alle Sonderwünsche, die nicht oder nur unwesentlich in die Fassadengestaltung und die tragende Konstruktion (Statik) eingreifen - bei rechtzeitiger Anfrage möglich. Dabei ist zu beachten, dass ggf. auch unter Inanspruchnahme von Sonderfachleuten geprüft werden muss, ob sich aus den Sonderwünschen nachteilige Auswirkungen für andere Wohneinheiten ergeben könnten und ob bzw. wie diese zu vermeiden sind. Sonderwünsche können direkt mit den Handwerkern abgerechnet werden. Alle Sonderwünsche müssen rechtzeitig mit der Bauleitung abgeklärt werden und dürfen den Bauablauf insgesamt nicht verzögern.


12. Schlussbemerkungen

Änderungen der baulichen Ausführung und geringfügige Grundrissänderungen bleiben vorbehalten, soweit diese durch baurechtliche Auflagen, durch Änderung des Bauablaufs oder technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Fortschritt erforderlich sind. Es wird garantiert, dass bei abweichenden Ausführungen Material und Einrichtungen in gleicher Qualität verwendet werden. Grundsätzlich entsprechen alle enthaltenen Leistungen den allgemein

anerkannten Regeln der Technik und den geltenden Bauvorschriften.

Bauleistungen, die nicht besonders beschrieben werden, können nur in einer den übrigen Leistungen entsprechenden Qualität verlangt werden.

Abweichungen von der vereinbarten Wohn- bzw. Nutzfläche (berechnet nach derWohnflächenverordnung) werden insofern nur ausgeglichen, soweit diese sich ummehr als 2% verringert und diese Abweichung nicht durch Sonderwünsche des Käufers verursacht ist.

Alle dauerelastischen Fugen sind grundsätzlich Wartungsfugen. Die erforderliche Pflege und Wartung ist von den Eigentümern selbst vorzunehmen.

Risse im Holz, holztypisches Arbeiten und farbliche Veränderungen durch Lichteinfall stellen keine Mängel dar.

Haarrisse bis 0,3 mm Rissbreite stellen keinen Gewährleistungsmangel dar.

Verstopfungen von Wasser- und Abwasserleitungen in Küchen und Bädern sind nur zu vermeiden, wenn die Perlatoren, Siebe und Abflussleitungen regelmäßig gewartet werden.

Die Lüftungsgitter innenliegender Entlüftungen (WC..) bedürfen regelmäßiger Reinigung.

Jede Bauweise unter Beachtung der Energiesparverordnung EnEV und der DIN 4108 für den Wärmeschutz erfordert ein entsprechendes Wohnverhalten der Bewohner. Dazu gehört das tägliche, mehrmalige, kurzzeitige Lüften (Stoßlüftung). Alle Räume sind in den kalten Jahreszeiten ständig zu beheizen. Die Heizungs- und Lüftungsregeln sind unbedingt zu beachten, da sonst feuchte Wandstellen und Pilzbefall auftreten können.

Raffstoren müssen ab Windstärke 6 eingefahren werden, sonst können sie Schaden nehmen.

Jeder Käufer erhält insgesamt ca. 1,00 m Ersatzfliesen für das Bad, die für evtl. Gewährleistungsarbeiten vom Käufer aufzubewahren sind.

Alle genannten Preisangaben verstehen sich als Fachhandelspreise in € brutto.

 

Bankholzen, 03.11.2012: CEN-Bodensee GbR

Gültig ist die Baubeschreibung, die bei Vertragsabschluss aktuell ist und den verkaufsunterlagen beigefügt wird.